Gebirgsschützenkompanie Inzell  e.V.

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Fahrrießbodenkapelle
Dokumentation der Renovierungen

2020 Entfeuchtung Mauerwerk und Erneuerung Drainage

Seit ein paar Jahren war im Mauerwerk des kleinen Gebäudes zunehmend Feuchtigkeit festzustellen. Das führte zur Schimmelbildung im Inneren sowie einigen Putz- und Farbschäden an der Außenfassade. Dafür verantwortlich war die schadhafte Drainage um das Bauwerk. Da die Kapelle seit vielen Jahren von der Gebirgsschützenkompanie Inzell betreut wird, beschlossen einige Miglieder der Kompanie, diese zu erneuern und damit auflaufendes und sich anstauendes Wasser wieder abzuleiten. An zwei Arbeitstagen wurde die im Boden liegende, schadhafte Entwässerung entfernt und durch eine neue ersetzt. Um eine bessere Entwässerung zu gewährleisten, mußte man an drei Stellen einen Abfluß einbauen. Zur Hinterlüftung und zum Abhaltung von Feuchtigkeit wurde entlang der gesamten Grundmauer eine Profilmatte angebracht. Der um die Kapelle führende Graben wurde mit Riesel aufgefüllt und der Platz vor der Kapelle eingeebnet.

Unterstützt wurden die Gebirgsschützen (Edi Holzner, Thorsten Kickuth, Karl-Heinz Ettlinger und Franz Dufter) wieder von der Fa. Plereiter, die kostenlos Material und Gerätschaften zur Verfügung stellte. Für die umfangreichen Erdarbeiten war diesmal ein Bagger kostenlos im Einsatz, was natürlich eine wesentliche Arbeits- und Zeitersparnis bedeutete. Nach erfolgter Trockung des Mauerwerks wurde der Innenanstrick erneuert, die Außenfassade an schadhaften Stellen verputzt und farblich neu gestaltet. Durch den eingebrachten Grassamen ist der Platz vor der Kapelle mittlerweile begrünt und lädt den Wanderer zum Verweilen ein. Durch die Sanierungsarbeiten erstrahlt die Fahrießbodenkapelle jetzt wieder in neuem Glanz und ist ein Blickfang für die vielen Wanderer auf dem Weg zum großen Kienberg.

Text: Helmuth Wegscheider / Fotos: Karl-Heinz Ettlinger